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Rems-Murr-Stiftung
Überblick
Stiftungszweck
Die Rems-Murr-Stiftung wurde vom Kreistag am 09.07.2001 mit einem Stiftungskapital von 1,5 Mio. Euro errichtet und vom Regierungspräsidium Stuttgart am 13.08.2001 genehmigt.
Stiftungszweck laut Satzung ist:
- Förderung in den Bereichen Jugend-, Behinderten- und Altenhilfe
- Stärkung und Schutz der Familie
- Kunst und Kultur
- Denkmalpflege
- Naturschutz
- Umweltschutz
- Bildung im Bereich der Kommunikationsmedien
- Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements im Rems-Murr-Kreis und seinen Partnerkreisen
Organe
der Stiftung sind der Stiftungsvorstand und der Stiftungsbeirat.
Stiftungsvorstand
ist der / die jeweilige Landrat / rätin des Rems-Murr-Kreises, derzeit Landrat Johannes Fuchs.
Stiftungsbeirat
Der Stiftungsbeirat besteht aus dem / der Landrat / rätin des Rems-Murr-Kreises und dreizehn Mitgliedern des Kreistags.
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung erfolgt durch den Kämmerer des Landkreises.
Kontaktanschrift:
Rems-Murr-Stiftung
Geschäftsführer Frank Geißler
Alter Postplatz 10
71328 Waiblingen
Fon: 07151 501-1303
Fax: 07151 501-1555
f.geissler@rems-murr-kreis.de
Satzung der Rems-Murr-Stiftung (PDF)
Aktuell geförderte Projekte
In der Sitzung am 14. Oktober 2009 gaben die Beiräte der Rems-Murr-Stiftung grünes Licht für eine breite Palette förderwürdiger Projekte im Kreis. Schwerpunkt ist das Thema Gewaltprävention als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden.
1. Der Kreisjugendring erhält für sein Projekt zur Förderung der Gewaltprävention 15.000 Euro. In Workshops, Fortbildungen und Fachtagen sollen Hilfsangebote gegen Mobbing, verbale Gewalt und Übergriffe installiert werden.
2. Für 28 Einzelprojekte zur Gewaltprävention an den Schulen des Rems-Murr-Kreises erhält der Geschäftsbereich Schulen, Bildung und Kultur des Landratsamtes Rems-Murr-Kreis 13.000 Euro. Soziale Kompetenz, verbesserte Kommunikation, Konfliktlösung, Informationsvermittlung und Stärkung der Person sollen helfen mit Gewalt anders umzugehen.
3. Für die Jugendkulturwoche mit dem Thema „Bunt statt Braun“ werden dem Kreisjugendring 1.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Jugendlichen setzen sich hier mit den Themen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Vielfalt und Toleranz auseinander.
4. Das Kreishaus der Jugendarbeit erhält zur Förderung von Fortbildungen zur Medienpädagogik 22.500 Euro. Erziehungsberechtigte sollen die Möglichkeit erhalten, mit den ständig wachsenden und unübersichtlichen Medienangeboten für Jugendliche Schritt zu halten und Medienschutz von Jugendlichen zu unterstützen.
5. Der Kreisdiakonieverband Backnang erhält für das Projekt „Cool! Creativ und Bunt“ einen Zuschuss in Höhe von 3.200 Euro. Die große Bedarf an interkultureller Arbeit für Jugendliche mit Migrationshintergrund soll durch verschiedene Workshops und Veranstaltungsreihen gedeckt werden.
6. Pro Familia erhält für die Einrichtung eine Notruftelefons für Frauen, die Opfer sexueller Übergriffe geworden sind, einen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro. Ein professionelles Beratungsangebot wird dadurch installiert, und eine Lücke im Betreuungsangebot von Opfern im Rems-Murr-Kreis geschlossen.
7. Die Schwangerenberatungsstelle des Landratsamts Rems-Murr-Kreis erhält 1.000 Euro für die Aufführung des Jugendtheaterstücks „Maria“. Der Präventionsarbeit bei Teenager- schwangerschaften wird durch einen neuen Ansatz und jugendgerechte Darstellung, neuer Aufwind gegeben.
8. An die Selbstbestimmungsinitiative (SBI), Regionalgruppe Rems-Murr, gehen 1.225 Euro für die Beschaffung eines notwendigen Laptops. Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Lernschwierigkeiten tritt mutig und aktiv für die Eigeninteressen dieser Behindertengruppe ein. Die Ausstattung mit notwendigen technischen Hilfsmitteln wird die Arbeit der Gruppe im Landkreis erleichtern.
9. Für die Sanierung der Heinlesmühle in Alfdorf werden 2.700 Euro bereitgestellt. Ein weiteres Schmuckstück der Mühlen im Rems-Murr-Kreis soll damit für die Allgemeinheit erhalten werden.
10. Eine Spende der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH in Höhe von 6.000 Euro wird komplett zur Unterstützung von Sozialschwachen bei den Mittagessenkosten an den Sonderschulen des Landkreises zur Verfügung gestellt.